Prak­ti­sche Ausführung

Es ist zweck­mäßig, das theo­re­ti­sche Studium und die prak­ti­sche Ausbil­dung in der Methodik mit einem zeit­li­chen Abstand von 2–3 Monaten durch­zu­führen. Der Grund für diese Unter­bre­chung ist, dass für das Verstehen und Beherr­schen des theo­re­ti­schen Mate­rials der Methodik eine gewisse Zeit erfor­der­lich ist, während der die Theorie der neuen Methodik in der Praxis getestet werden muss (auf neue Weise eine zuver­läs­sige Diagnose stellen). Erst danach ist es ratsam, die prak­ti­sche Ausbil­dung zu beginnen (in der Praxis lernen, auf neue Weise zu behandeln).

Es ist jedoch möglich, die prak­ti­sche Ausbil­dung unmit­telbar im Anschluss an den theo­re­ti­schen Kurs durch­zu­führen, wenn die medi­zi­ni­schen Auszu­bil­denden darauf bestehen. In diesem Fall besteht jedoch eine gewisse Gefahr der falschen Anwen­dung der Methodik. Wenn das theo­re­ti­sche Wissen nicht in der Praxis erprobt wurde (haben noch nicht gelernt, auf neue Weise zuver­lässig zu diagnos­ti­zieren), werden sie wahllos verschie­dene prak­ti­sche Behand­lungs­me­thoden auspro­bieren, was die Fehler­häu­fig­keit erhöht oder zu einer weniger effek­tiven Behand­lung führt.